Mitochondriale Medizin

IHHT – Therapeutische Hypoxie

"Vom Watzmann zum Wattenmeer"

Was sich sehr kompliziert anhört, ist eigentlich ganz einfach und nichts anderes als das Mobilisieren der körpereigenen Kraftwerke. Denn in den Mitochondrien befindet sich ein immenses Potential für unsere Fitness, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Jede Zelle unseres Körpers hat ein eigenes Kraftwerk – das Mitochondrium. In diesen Organellen werden große Mengen an Molekülen (ATP) produziert, die für sämtliche Stoffwechselfunktionen des Körpers benötigt werden.

Die Funktionstüchtigkeit der Mitochondrien werden durch das Alter, aber auch durch äußere Einflüsse beeinträchtigt. unktionslose Mitochondrien schwächen den ganzen Organismus und machen ihn anfälliger für Krankheiten.

Wer das Maximum der Fitness erreichen und wieder auf den Gipfel der Leistungfähigkeit will, muss trainieren. Den Körper allgemein und die Zellen im Besonderen. Das gilt nicht nur für Sportler, sondern für alle, die aktiv sind und mitten im Leben stehen.

Um unseren Körper auf Touren zu bringen, müssen die überaus empfindlichen Mitochondrien wieder fit gemacht werden. Sie reagieren sehr sensibel auf jede Art von Stress (oxidativ/ nitrosativ) – einmal angerichtete Schäden sind gravierend.

Zum Glück lassen sich die Mitochondrien mit der Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) trainieren. Diese Therapie besteht aus einem simulierten Höhentraining.

Über eine Maske atmet der Patient in abwechselnden Intervallen Luft mit größerem und geringerem Sauerstoffgehalt ein. Dadurch wird im Gewebe zunächst ein relativer Sauerstoffmangel (Hypoxie) und anschließend eine Erholungsphase mit höherem Sauerstoffgehalt (Hyperoxie) erzeugt. Durch diesen Wechsel, der sich mit einem Standortwechsel vom Watzmann zum Wattenmeer vergleichen lässt, wird der Zellstoffwechsel angeregt und die die gesunden Mitochondrien werden aktiviert – die Leistungsfähigkeit steigt deutlich.

In der Präventivmedizin wird der dosierte Sauerstoffmangel bereits als therapeutische Intervention genutzt. Spitzensportler (z. B. Mittel- und Langstreckenläufer, Biathleten oder Radfahrer) nutzen diesen Teileffekt durch Training in großer Höhe.

Durch den Wechsel von sauerstoffreicher und -armer Luft – ein Vorgang, den Ungeborene bereits im Mutterleib üben (Mount Everest im Uterus) – werden geschädigte Mitochondrien beseitigt (Mitoptose) und gesunde zu voller Aktivität angeregt. Und da Mitochondrien in allen körpereigenen Zellen vorkommen, sind die therapeutischen und präventiven Möglichkeiten des IHHT-Zelltrainings nahezu unerschöpflich.

Besonders körperlich und geistig stark beanspruchte und belastete Menschen profitieren davon. Das therapeutische Hypoxie-Hyperoxie-Training hilft u. a. bei folgenden chronisch auftretenden Symptomen:

  • Schwindel- und Schwächegefühle
  • hormonelle Schwäche
  • Energiemangel
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schlafstörungen
  • Bluthochdruck und Herzrasen
  • Konzentrationsschwäche

Ein schöner Nebeneffekt ist ein deutlich verfeinertes Hautbild.

Eine individuell auf den Klienten abgestimmte Anwendung dauert mit mehreren Hypoxie-Hyperoxie-Zyklen insgesamt ca. 30 Minuten. Der Patient muss sich zu keiner Zeit belasten, sondern liegt oder sitzt ganz entspannt.

Weitere Informationen zu diesem Thema bekommen Sie auf Anfrage unter info@schatte-zellaesthetik.de.

HRV (Herzratenvariabilität)

Ist Ihr Herz im Takt?

Das vegetative Nervensystem (VNS) besteht aus einem balancierten Zusammenspiel aus Anspannung (Sympathicus) und Entspannung (Parasympathicus). Ist dieses Gleichgewicht gestört, kommt es vor auftretenden Schäden im Organssystem bereits zu messbaren Veränderungen.

Die Analyse der Veränderungen im Rhythmus der Herzschläge über nur 5 Minuten „erzählt“ bereits sehr viel über den Zustand des autonomen Nervensystems. Und damit über die Anpassungsmöglichkeiten und Regulationsfähigkeiten aller Körperfunktionen. Vor einer Laboranalyse kann damit schon der Ist-Zustand ermittelt werden.

Das Ziel der Analyse ist die Kontrolle der Herzratenvariablität, um danach bewusst die “innere Bremse” aktivieren zu können, damit Körper und Geist entschleunigt werden.

Die Herzratenvariabilität gilt als zuverlässiger Indikator für Gesundheit und ist wichitg für Prävention, Therapie und Kontrolle.

Sie haben weitere Fragen? Wir freuen uns auf Ihre E-Mail unter info@schatte-zellaesthetik.de.

Mikronährstoffe

Rohstoffe für die Kraftwerke

Hilfreich zum Zünden der Kraftwerke sind unterstützende Wirkstoffe, ohne die die Mitochondrien nicht arbeiten können, es handelt sich dabei um sogenannte mitotope Substanzen.

Das sind Vitalstoffe, die die Mitochondrien zum Arbeiten benötigen und zunächst als Infusion gegeben werden sollten, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen..

Andere lebenswichtige Stoffe können unter Umgehung der Leber und des Darms angewendet werden.

Für ein solides Ergebnis ist eine kontinuierliche Zufuhr bzw. eine kurmäßige Anwendung empfehlenswert.

Mehr über die Vorteile der Infusion verraten wir Ihnen gern per E-Mail: info@schatte-zellaesthetik.de.

Vitamin D

Ein Hormon leistet mehr als Knochenarbeit.

Über 6 Millionen Menschen sind in Deutschland von der Osteoporose betroffen. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit hat zahlreiche Ursachen und häufig Knochenbrüche selbst bei geringer Belastung zur Folge.

Das Licht der Sonne gilt nicht als Allheilmittel gegen die Osteoporose, kann jedoch vor Osteoporose wirksam schützen. Denn maßgeblich für die Regulierung des Calciumspiegels und den Knochenaufbau ist das Vitamin D, das mithilfe des UV-Lichts der Sonne im Körper gebildet werden kann.

Und das ist noch längst nicht alles: Vitamin D gilt auch als Schutzhormon für Haut, Gehirn und Herz bzw. Kreislauf, für das Immunsystem und die Brustdrüsen, für den Darm und die Prostata.

Ein Mangel an Vitamin D wird zudem mit Diabetes in der Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Sogar die Psyche des Menschen wird augenscheinlich durch Vitamin D bei Laune gehalten. Die bekannte Winterdepression in der kalten und vor allem dunklen Jahreszeit ist ein Indiz hierfür.

Der Darm als Universalorgan

Leistungsstark, belastbar aber sensibel

Probleme mit dem Darm beginnen eigentlich schon im Mund, z. B. durch schlechte Zähne und schlechtes Kauen.

Mit Hunderten verschiedenen Arten von Keimen verarbeitet der Darm die mit der Nahrung aufgenommen Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und Vitalstoffe und leitet sie weiter in den Körper.

Ungleichgewichte entstehen zum Beispiel durch Antibiotika, Umweltbelastung und besonders auch durch Stresssituationen, körperlich und emotional.

Da 70 bis 80% der körpereigenen Abwehr im Darm lokalisiert sind, kann eine Dysbalance immense Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Häufige Infektionen, Rheuma, Imbalance der Hormone, Erkrankungen an inneren Organen durch eine durchlässige Darmschleimhaut („leaky gut“) und Erkrankungen der Seele sind einige der möglichen Folgen. Es gibt neben dem Kopfgehirn auch ein Darmgehirn und somit eine Kombination beider Nerven-„Orte“.

Ab ca. 40 bis 50 Lebensjahren ist auch die Aufnahme von Nährstoffen gestört, so dass damit nur eine ungenügende Zahl von Vitalstoffen verwertet werden kann.

Da diese Substanzen auch unsere Umhüllung (Haut) miternähren, spiegelt unser Äußeres die (nicht-) ausreichende Ernährung wider. Gesundheit und Schönheit werden über den Darm aufgenommen.

Ihre Fragen zum Universalorgan Darm beantworten wir gern. Kontaktieren Sie uns unter info@schatte-zellaesthetik.de.